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15 Jahre EnerTrans: Im Gespräch mit Geschäftsführer Rudolf Meier

Anlässlich des 15‑jährigen Jubiläums von EnerTrans sprechen wir im ersten Teil unserer neuen Dialogreihe mit Geschäftsführer Rudolf Meier. Ein Gespräch über Anfänge, Herausforderungen, strategische Meilensteine und darüber, wie EnerTrans sich in einem dynamischen Energiemarkt behauptet – und weiterentwickelt.

Herr Meier, nehmen Sie uns mit an den Anfang. Wie hat die Geschichte von EnerTrans begonnen?

Rudolf Meier: Tatsächlich fühlt sich der Beginn manchmal wie ein Märchen an. EnerTrans entstand 2011 – in einer Phase, in der sich die Schweizer Netzwelt mit der Neuordnung der Netzverantwortung und der Entstehung von Swissgrid stark veränderte. Aus der früheren Alpiq Netz entstand ein neues Unternehmen: jung als Organisation, aber getragen von viel Know-how und Erfahrung. Durch Übergangsverträge waren die ersten Jahre ruhig und stabil. Dennoch wussten wir, dass wir uns in einem dynamischen Marktumfeld neu positionieren müssen. Das war der eigentliche Start unserer eigenen Geschichte.

Welche Herausforderungen haben die Entwicklung von EnerTrans besonders geprägt?

RM: Nach der Startphase folgte eine Zeit des Umbruchs. Wir mussten unsere Position am Markt neu definieren, einige Instandhaltungs- und Planerverträge gingen verloren, andere konnten wir gewinnen. Nicht alles gelang auf Anhieb – aber unser Team hat nie aufgegeben. Was mich besonders beeindruckt hat, ist die bereichsübergreifende Zusammenarbeit: Engineering, Instandhaltung & Montage, Dienstbarkeitsmanagement, Controlling und Administration – alle haben ihren Beitrag dazu geleistet, dass wir Schritt für Schritt wieder wachsen konnten. Dieser gemeinsame Wiederaufbau hat EnerTrans nachhaltig gestärkt.

2024 war ein intensives Jahr. Was hat es für EnerTrans bedeutet?

RM: 2024 war zweifellos herausfordernd. Einige Projekte brachten zusätzliche Komplexität mit sich, intern mussten wir uns neu ausrichten, und gleichzeitig standen wir extern stark unter Druck.

Doch ausgerechnet in diesem anspruchsvollen Jahr gelang uns ein strategischer Durchbruch: EnerTrans wurde als eigenständige Marke innerhalb von EQUANS Switzerland positioniert. Diese klare Identität hat uns neue Stärke gegeben – nach innen wie nach aussen.

Trotz aller Herausforderungen konnten wir unseren Kurs halten, Chancen nutzen und unsere Rolle als verlässlicher Dienstleister weiter ausbauen. Heute unterstützen wir nicht nur Swissgrid, sondern arbeiten auch mit internationalen Partnern wie TransnetBW und RTE zusammen. Das zeigt, wie weit wir gekommen sind.

Was bedeuten 15 Jahre EnerTrans für Sie persönlich – und für das Unternehmen?

RM: Für mich stehen diese 15 Jahre für Wandel, Kompetenz und vor allem Teamgeist. Aus einem „Es war einmal“ ist eine starke, moderne Marke geworden. Wir haben viel erreicht – und gleichzeitig liegen neue Chancen vor uns. EnerTrans ist bereit für die nächsten Kapitel.

 

Seit 2011 entwickelt sich EnerTrans kontinuierlich weiter. Heute stehen wir als eigenständige Marke innerhalb von EQUANS Switzerland für operative Exzellenz, Planungskompetenz und zuverlässige Partnerschaften im Schweizer und internationalen Übertragungsnetz. 

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Fahrzeugebeschriftung
Teamfoto
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Ich bin gerne
für Sie da

Ihre erste Anlaufstelle für Fragen rund um Projekte im Bereich Hoch- und Mittelspannung.

Geschäftsführer

Rudolf Meier

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